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Holstein Kiel – Die Woche / Die Zukunft ist jetzt

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Holstein Kiel – Die Woche Holstein Kiel – Die Woche

Moin, liebe Leserinnen und Leser,
das war sie also, die Fußball-Zweitliga-Saison 2021/22. Holstein Kiel beendet das Spieljahr als Neunter - trotz der 1:3-Niederlage am vergangenen Sonntag in Sandhausen. Die Störche nahmen sich in den ersten 45 Minuten hitzefrei, spielten wirklich nicht gut, phasenweise verheerend. Und doch: Unterm Strich bleibt es eine solide Saison mit einigen Tiefen, mit latenter Abstiegsgefahr, aber auch mit großen Highlights, den beiden Siegen gegen Werder Bremen (Glückwunsch zum Aufstieg, Ole!), mit einer beachtlichen Widerstandsfähigkeit. Die KSV ist an den Krisen dieser Spielzeit nicht zerbrochen, sie ist an ihnen gewachsen. Das macht Lust auf mehr.
Aber jetzt ist erst mal Sommerpause. Die Profis: dreieinhalb Wochen im Urlaub, ehe am 9. Juni auf der Anlage in Projensdorf wieder Leben einkehrt, am 13. Juni bittet Chefcoach Marcel Rapp dann erstmals wieder auf den Platz zum offiziellen Trainingsauftakt. Zwei Wochen später geht es ins Trainingslager nach Österreich. Den kompletten Vorbereitungsfahrplan finden Sie hier.
Während die Spieler also erst einmal die Füße hochlegen - Lewis Holtby weilt in der Türkei, “Otschi” Wriedt relaxt in Marbella, Fabian Reese genießt die Sonne von Mykonos -, haben die Kaderplaner alle Hände voll zu tun. Die Mannschaft der Zukunft muss gebaut werden. Klar ist: Ein Verteidiger soll kommen, auf den offensiven Außen dürfte auch etwas passieren. Und: Holstein sucht den Super-Sechser. Einen neuen Jonas Meffert. Im letzten Jahr haben die Verantwortlichen um Uwe Stöver da ins falsche Regal gegriffen. Damit das diesmal nicht passiert, haben wir eine kleine Kandidatenliste zusammengestellt.
Stichwort Kandidatenliste (meisterliche Überleitung, wenn Sie mich fragen…). Auf einer solchen hat sich am Dienstagabend bei der Mitgliederversammlung der KSV ein Duo befunden, das als Symbol für einen schlagartigen Modernisierungsschub gelten darf: Daniel Jurgeleit und Navina Omilade sind in den nun sechsköpfigen Aufsichtsrat gewählt worden. Das ist eine Überraschung, vor allem die Personalie Omilade ist bemerkenswert. Die frühere Nationalspielerin, mit internationalen Titeln dekoriert, ist die erste Frau überhaupt im Kontrollgremium der KSV. Weiblicher, jünger, Fußballkompetenz im Doppelpack - unerwartet wie spektakulär. Man kann nicht nur die neuen Aufsichtsratsmitglieder, sondern den gesamten Verein beglückwünschen. Willkommen in der Zukunft.
Ich sage Ihnen und auch mir an dieser Stelle ebenfalls Glückwunsch: Das Wochenende naht! Kommen Sie gut rein.
Ihr
Marco Nehmer,
Holstein-Reporter
Zitat der Woche

Dass wir jetzt eine hochkompetente weibliche Stimme in unserem bisher ausschließlich männlich besetzten Gremium haben, ist eine echte Bereicherung.
Holsteins Aufsichtsratsvorsitzender Stefan Tholund über seine neue Kollegin Navina Omilade.
Bild der Woche

"Otschi" und der Wolf: Nein, das ist kein Kindermärchen, obwohl sich einer der beiden gerade wie im Märchen fühlen muss. Lucas Wolf, nach dem Spiel in Sandhausen von Kollege Wriedt (li.) in den Arm genommen, hat seinen ersten Profivertrag unterschrieben. Foto: Patrick Nawe
"Otschi" und der Wolf: Nein, das ist kein Kindermärchen, obwohl sich einer der beiden gerade wie im Märchen fühlen muss. Lucas Wolf, nach dem Spiel in Sandhausen von Kollege Wriedt (li.) in den Arm genommen, hat seinen ersten Profivertrag unterschrieben. Foto: Patrick Nawe
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