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Holstein Kiel – Die Woche / T-Frage und Corona-Alarm

Holstein Kiel – Die Woche Holstein Kiel – Die Woche
Moin, liebe Leserinnen und Leser,
die letzte Länderspielpause des Jahres liegt hinter uns. In meinen Augen hätte es sie gar nicht geben dürfen - es ist doch Irrsinn, in Zeiten der Corona-Pandemie mit all ihren Gefahren und Einschränkungen Profi-Fußballer quer durch Europa reisen zu lassen. Das zeigen nicht nur die Fälle Norwegen oder Ukraine, sondern direkt im Holstein-Umfeld die acht positiven Fälle in der südkoreanischen Nationalmannschaft.
KSV-Kicker Jae-Sung Lee hat sich dabei zum Glück offenbar nicht angesteckt. Nachdem er sein 50. Länderspiel absolviert hatte, kehrte er am Donnerstag nach Kiel zurück. Hier trainiert er vorerst individuell, soll aber am Sonnabend im Kader stehen, wenn die Störche den 1. FC Heidenheim empfangen - ein zweiter negativer PCR-Test vorausgesetzt. Der erste war am Donnerstag negativ.
Im Tor stehen wird Ioannis Gelios, das gab Ole Werner bekannt. Zuvor hatte sich der Kieler Cheftrainer im Training ein genaues Bild des Griechen und seines Konkurrenten um die Nummer eins, Neuzugang Thomas Dähne gemacht. Gelios hatte die Nase offenbar vorn - Werner schließt allerdings explizit nicht aus, dass sich das im Verlauf der Saison nochmal ändert. Der Kampf um die Stammplätze ist bei den Störchen in diesem Jahr nicht nur im Feld ein ganzes Stück härter als in der Vergangenheit.
Gegen Heidenheim wird sich zeigen, ob Holstein den Schwung aus dem Last-Minute-Ausgleich gegen den Hamburger SV über die Pause hinüberretten konnte. Auch wenn es aus den vergangenen drei Partien nur zwei Punkte gab, konnte sich das Kieler Spiel durchaus sehen lassen. Auch Ole Werner ist nicht unzufrieden damit - nur die Angriffspower darf gern noch erhöht werden, das sieht auch der Coach so. Vielleicht sorgt ja Rückkehrer Fin Bartels für die entscheidenden Impulse wie im Sommer in der Relegation mit dem SV Werder Bremen. Dort rettete sich Werder mit zwei Unentschieden - und auch Holstein wartet seit vier Spielen auf einen Sieg gegen den FCH.
Windig soll es werden am Sonnabend - fast so wie im März 2018, als die KSV das bisher letzte Mal gegen Heidenheim gewann. Damals war gegen die Orkanböen kaum ein Ankommen, es war ein Spiel auf ein Tor - das im Osten, mit Rückenwind.
Halten Sie bei dem auf gut norddeutsch “büschen Wind” Ihren Hut fest, damit sie ihn nach der Partie hoffentlich vor der KSV ziehen können. Und bleiben Sie gesund!
Ihr
Niklas Schomburg
Holstein-Reporter
Zitat der Woche

Auf der Torhüterposition ist es ein wenig wie bei einem Boxkampf: Der Herausforderer muss vielleicht ein bisschen mehr anbieten als derjenige, der es zuletzt gut und keinen Fehler gemacht hat.
Holsteins Cheftrainer Ole Werner zum Duell im die Nummer eins im Kieler Tor zwischen Ioannis Gelios und Thomas Dähne, der durch seine Covid-19-Erkrankung den Stammplatz aktuell verloren hat.
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Willkommen, Nils! We are pleased to announce the signing of Nils Knuth, from Holstein Kiel in Germany’s Youth Bundesliga! We are excited to welcome you into the Tiger family! https://t.co/cDI8nfeRjs
Über den großen Teich: Nils Knuth erhält am Georgetown College im US-Bundesstaat Kentucky ein Fußball-Stipendium. Der Kappelner spielte für die KSV bis zum Sommer dieses Jahres in der U17- und U19-Bundesliga.
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